2. Camptag auf dem Pfingstcamp 2010

Wettertechnisch haben wir hier schon einiges überstanden!

Die Hauptwege sind durch Holzbretter aber recht gut begehbar. Der ein oder andere Anhänger, der seinen Weg auf den Parkplatz zurückfinden musste ist auch wieder gut aus dem Schlamm herausgekommen und das Wetter ist tatsächlich besser geworden. Die Regengüsse sind längst nicht mehr so ergiebig und auch weniger zahlreich.

Weil wir als Stamm sehr gut zusammen gearbeitet haben und jeder nach seinen Kräften mit angepackt hat, sind die restlichen Aufbauten nun fertiggestellt. Die Arena hat jetzt 14 Fahnenmasten, einen für jede Stadt- oder Stammesfahne. Auf einer dieser Fahnenmasten weht (stolz) die Stadtfahne Freilassings (dank an dieser Stelle an den Bürgermeister Hr. Flatscher für die Leihgabe). Auf unserem Stammesplatz haben wir eine 6-er Jurte mit weitläufigem Ausgang aufgestellt. Diese und 2 Kohten dienen uns als “Dach über dem Kopf” für die kommenden Tage. Über der bereits vorhandenen Feuerstelle errichteten wir zum Aufhängen von Töpfen ein Dreibein. Zudem haben wir jetzt einen Müllsackhalter für die Mülltrennung und einen großzügig überdachten Essbereich.

Den Nachmittag prägte ein “Kreativgeländespiel”, das der “Herr Campwart” organisiert hat. Eine Aufgabe bestand darin, ein Lied zu komponieren. Eine andere der diversen Aufgaben war es, eine Abschussvorrichtung zu konstruieren, um Dinge möglichst weit schleudern zu können. Stamm 20 schoss mit Feuerpfeilen einige Meter weit. Stamm 308 gewann diesen Wettbewerb entfernungstechnisch, da sie mit ihrer einfachen aber effektiven Vorrichtung (Mann springt aus 2m Höhe auf Holz, welches dann einen Schlammball schleudert). Die zurückgelegte Entfernung war aber nicht das einzige Kriterium zum Sieg. Bewertet wurde auch Teamarbeit, Kreativität und Liebe zum Detail.

Neben all dem Spaß gab es in der Abendveranstaltung die traurige Nachricht, dass Campleiter (und Regionalwart) Helge Fichtner auf Grund seines Gesundheitszustandes nicht länger am Camp teilnehmen kann und trat – vom versammelten Camp würdig mit dem “Royal Rangers Versprechen” verabschiedet – seine Reise Richtung Krankenhaus an. So ist nun Gott unser Campleiter, der auch Helge begleitet.

Mit einem “Gut Pfad!” und in großer Spannung was uns erwartet wünsche ich allen Daheimgebliebenen, Eltern, Freunden und in Sympathie mit uns Verbundenen eine geruhsame Nacht.

Mark Cheret