3. Tag auf dem Pfingstcamp

Nach dem gemeinsamen Frühstück begaben wir uns in die Arena, wo neben einer Andacht und Lobpreis auch ein Theaterstück gespielt wurde.

 In diesem geht es um den Schildknappen John, der in seiner Schweigenacht (letzte Nacht vor dem Ritterschlag) dem Klopfen eines Unbekannten an der Kapellpforte antwortet (in der Schweigenacht dürfen die Knappen nicht reden, befinden sich in einer Kapelle und dürfen die Türe nicht öffnen) indem er diese öffnet. Dieser Unbekannte ist der Gesandte des “Schwarzen Ritters mit dem Weißen Schild” (dieser wurde in einen Hinterhalt gelockt und ermordet) , der John einen Brief übergibt, den er an den König eines benachbarten Landes übergeben soll. Auf dem Weg dorthin warten unzählige Gefahren auf den jungen Schildknappen John….

 Im weiteren Verlauf des Vormittags wurden alle gestern gebauten Abschussvorrichtungen nebeneinander gestellt und alle schossen gleichzeitig in die gleiche Richtung. Das war ein Spektakel!

Im Anschluss daran beteiligten sich die Rangers auf dem Regionalcamp an den zahlreichen Workshops, die am Nachmittag ein zweites Mal angeboten wurden. Diese reichten vom Gürtelknüpfen über Streitaxtwurf bis hin zu Wachsfackeln ziehen und Schwertbau. Alles, was ein Ritter können oder besitzen sollte, konnte heute hergestellt oder trainiert werden.

 Der Abend verlief eher ruhig. Die Rangers trafen sich nach dem Abendessen nicht in der Arena sondern im Stamm und genossen dort gemeinsame Zeit mit den vertrauten Leitern und Rangers. Wir sangen gemeinsam Lieder und zündeten ein größeres Lagerfeuer an, um die teilweise nass gewordenen Kleidungsstücke wieder zu trocknen. Den ganzen Tag über regnete kein einziger Tropfen auf die Erde nieder. Erst mit Beginn der Nachtwache (seit 2300) setzten die ersten, milden Schauer ein. Bisher halten alle Zelte dicht und das werden sie auch bis zum Schluss!

Gut Pfad!

Mark