Facebook Fans haben ihren Preis

[av_heading tag=’h3′ padding=’10’ heading=’Der “Mehrwert” von gekauften Facebook Fans (?)’ color=” style=’blockquote modern-quote modern-centered’ custom_font=” size=” subheading_active=” subheading_size=’15’ custom_class=”][/av_heading]

[av_image src=’http://manfisher.net/wp-content/uploads/2014/11/marketing-tren-facebook-the-nao-cho-hieu-qua.jpg’ attachment=’29548′ attachment_size=’full’ align=’center’ animation=’pop-up’ link=” target=” styling=” caption=” font_size=” appearance=”][/av_image]

[av_textblock ]
Dass Facebook mittlerweile hinlänglich als kostengünstiges Marketingtool mit hoher Reichweite gilt, zählt heutzutage zum Allgemein-Marketing-Halbwissen. Warum Halbwissen? Ganz so romantisch steht es um das Marketing-Potential von Facebook-Seiten leider nicht mehr. Gerade über die letzten Jahre haben die Beiträge durch das rege Wachstum und die stetigen Änderungen im Newsfeed-Algorithmus bedenklich an Reichweite eingebüßt. Hat man früher noch bis zu 50% seiner Fans mit einem Beitrag erreicht, können seit 2014 im Durchschnitt nur noch bis zu 9% der Fans von Facebook-Seiten deren Beiträge sehen.

Im Zusammenhang mit der Reichweite der Beiträge steht auch die Größe der Fanseite, sprich die Anzahl der Personen, die diese geliked haben. Diese Basis an Fans lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise auf- und ausbauen. Ein Weg sind bezahlte Werbeanzeigen (sog. Ads) mit denen zielgruppenorientiert Werbung geschaltet werden kann (rechts in der Facebook-Sidebar, oder im Newsfeed direkt). Diese Art der Reichweitensteigerung ist durchaus umstritten, da der Wert der gewonnenen “Fans” nicht ganz klar ist. So gibt es gerade in Dritte-Welt-Ländern sog. Klick-Farm Organisiationen, die Arbeiter für menschenunwürdige Hungerlöhne Facebook-Seiten liken lassen. Das auf der Hand liegende Problem hierbei: Auf diese Weise generierte Fans sind selsbtverständlich keine aktiven Fans.

Ein komisches Bild: Eine Facebook-Seite mit 100.000 “Gefällt-Mir-Angaben” aber nur 36 Likes pro Posting. Seriöse Außendarstellung sieht anders aus. Nämlich, wenn die Anzahl der sog. Interaktionen (likes, shares, Kommentare) in einem etwa 1%-Verhältnis zur Anzahl der “Gefällt-Mir-Angaben” steht.
[/av_textblock]

[av_image src=’http://manfisher.net/wp-content/uploads/2014/11/Likes_this_900_450_90_s_c1_smart_scale.jpg’ attachment=’29549′ attachment_size=’full’ align=’center’ animation=’bottom-to-top’ link=” target=” styling=” caption=” font_size=” appearance=”][/av_image]

[av_textblock]
Das ist eines der Hauptprobleme an Facebook-Ads: die Ungewissheit, in welche Art von Fans man sein Geld investiert. Personen die eine Seite mit “Gefällt-Mir” markieren und dafür Interesse zeigen, werden sich einbringen, Postings liken, kommentieren oder sogar teilen. Ganz im Gegesatz zu Klick-Farm-Fans, die nach ihrem einmaligen Beitrag zum Wachstum der Seite keinen weiteren Mehrwert für ihren Inhaber darstellen.

Wir sind der Meinung, dass eine Facebook-Seite organisch wachsen muss. Dadurch wird die Relevanz des Unternehmens respektive deren Facebook-Seite für die Fans in einem gesunden Verhältnis widergespiegelt. Für organisches Wachstum muss man allerdings aus unserer Sicht mehr tun, als sich nur initial Fans “zu shoppen”! Wachstum einer Sache findet in der Regel nur dann statt, wenn in die Sache investiert wird. In eine Facebook-Seite sollte man daher mit regelmäßigen Inhalten investieren, die nicht unbedingt exklusiv auf Facebook erscheinen müssen, sondern auch Links mit Teaser-Text auf die eigene Website sein können.

Unser gängiges Modell ist daher, regelmäßig (je nach Budget, aber mind. ein Mal im Monat) einen von professionellen Journalisten erstellten Text auf der eigenen Website online zu stellen und mit einem Automatismus auf Facebook zu veröffentlichen.

Schauen Sie doch auf unserer Facebook-Seite vorbei.
[/av_textblock]

[av_comments_list]