Kein Termin ohne Agenda

Wenn man Zeit für einen Termin reservieren möchte, sollte man sich vorher darüber im Klaren sein, was man in dieser Zeit bezwecken möchte. Es verlangt die Höflichkeit und der Respekt vor dem Menschen, dass man selbst vorbereitet in den Termin geht und dass man seinem Gegenüber die gleiche Chance einräumt. Man könnte sagen, dass man somit Chancengleichheit herstellt, was eine der Maximen im achtungsvollen Umgang miteinander darstellt.

Dinge, die man besprechen oder erreichen möchte kann man zuvor für sich selbst und für den anderen Menschen in kurze Worte fassen.

Tut man das nicht, ist es ein Leichtes, den Anderen zu Übervorteilen, oder ihn unvorbereitet anzutreffen und “erwischt” ihn damit “eiskalt”, wie man zu sagen pflegt.

Lässt man seinem Gegenüber nun die Chance auf eine Vorbereitung, so nimmt man diesen Menschen auch im eigentlichen Termin nicht längere Zeit in Anspruch, als dies erforderlich ist, da man in einer Ergebnisorientierten Atmosphäre zusammentrifft.

Überhaupt ist der Faktor Zeit hier wohl eine der wichtigsten Punkte. Nicht jeder Mensch hat die gleiche Wahrnehmung und Wertigkeit für seine Zeit. Ich persönlich achte sehr genau darauf, mit wem ich zu welchem Zweck und wie viel meiner Zeit verbringe. Genauso möchte ich auch respektvoll mit der Zeit anderer Menschen umgehen und darauf achten, aus welchem Zweck und in welchem Umfang ich ihre Zeit beanspruche. Denn die Zeit ist eines der Dinge, die immer weniger wird. Die Zeit ist das, wovon wir nicht beliebig viel haben. Wer seine Zeit also auf rechte Weise und zur rechten Zeit einsetzt, der wird den Erfolg haben.

Für mich gilt daher immer: Ohne eine zuvor abgestimmte Agenda gibt es keinen Termin mit mir. Aus Respekt vor deiner Zeit.